Auf diesem Campingplatz ist alles abgesichert: Für die Einfahrt bekommt man eine Chipkarte - was noch Sinn macht, weil das Gelände ja geteilt ist. Frauen- und Männerwaschräume haben je eigene PINs, was sich uns fernab vom Strand und damit eventuellen Fremdnutzern nicht recht erschließt. Ebenso hat die Laundry einen eigenen Code. Nur die platzeigene Dump-Station kann man so nutzen.
Es regnet heute Morgen, wir starten recht spät und planen den Tag um: Statt zum Strand wollen wir im Landesinneren einen Trail im Regenwald gehen.
Also fahren wir die Conran Scenic Route an der Küste gemütlich durch und lassen die Abzweige zu den diversen Stränden unterwegs rechts liegen.
Das Cap an den Salmon Rocks am Cape Conran ist uns einen kurzen Abstecher wert, jedoch lassen die Bedingungen nur erahnen, wie schön es hier bei Strandwetter wäre.


Nach einigen Kilometern landeinwärts kommen wir wieder auf den Princess Highway, der zwar weiterhin seinen Charakter als einzige überregionale Straße beibehält, sich jedoch in engen Kurven der Topographie des hügeligen Berglands anpassen muss und dem Reisenden viele Kurven bietet.
Der Mackenzie River Trail startet praktischerweise auf einem Rastplatz des Highways. Wir sind anscheinend die einzigen Begeher, denn außer uns parkt niemand auf dem Parkplatz. Der Regen hat ein wenig nachgelassen, es ist aber ziemlich schwül als wir losgehen.
Zunächst wandern wir ein Stück eine Forststraße entlang, dann zweigt der etwa einen Kilometer lange Loop Trail ab in den Regenwald. 
Der Weg verläuft als schmaler, aber gut ausgebauter Pfad durch das aus üppigen Farnen und dicht belaubten Sträuchern bestehende Unterholz, welches kaum Einblicke in die nähere Umgebung zulässt; überragt wird das Ganze von mächtigen Bäumen. 